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Malware-Versionen von Dingen angesichts sich aufdrängender falscher Gedanken – das geschieht als Konsequenz von Bürokratiebergen! (Gedicht)

Musst du beim sächsischen Innovations-Wettbewerb, in dessen Namen „Future“ vorkommt, an das Falsche denken –

an den Sachsen aus D-Mark-Zeiten, der zu „Future Trance“ tanzte und als in Bayern Zugereister nicht damit aufhörte, sich zu dieser Mucke zu verrenken?

Dann kann das alles den Wettbewerb in deiner Gedankenwelt unfreiwillig ins Lächerliche ziehen,

wenn du aus bürokratischen Gründen wie Umsatzsteuer & Co. nicht die Gelegenheit hattest, intensive Freundschaften zu Leuten Sachsen zu schließen, um sie in nichts Ungemütliches reinzuziehen.

 

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Die liebe D-Mark (Gedicht)

Mein Opa war bodenständig und solide;

manch andrer eher wie ein Fähnchen im Wind – wankelmütig, gegen Sinnes Friede.

Von dem Optimismus der D-Mark genährt entstanden viele Ideen;

doch was danach passierte – manch einer wünschte sich, dies wär nie geschehen!

 

Manche Verwandte hat man aus D-Mark-Zeiten in Erinnerung vor allem,

und jeder geht seinen Zweig; man lasse sich es selbstverständlich respekteshalber gefallen!

Niemand erwartet ne Einzahleritis in die Rentenversicherung ohne Grenzen –

es gilt: „Arbeite in dem Bereich, in dem du als kompetente Kraft kannst glänzen!“

 

Wenn Tote aus Gräbern rufen, für die sie eigentlich gar nicht gedacht gewesen wärn:

Mein Opa musste früher aus Geldnot Katzenbabies töten – er erwarf sie eigenhändig, was Menschen bis heute bedauern. Heute würde jeder das als Brutalität ansehen (doch warum ist die Sozialgesetzgebung dann so extrem, dass sie manch einen in die Prostitution treibt?). Mein Opa war übrigens trotz zahlreicher Fernreisen ein sehr treuer und katzenliebender Mann.

 

Bild von Martina auf Pixabay

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Gedicht fürs Hauptzollamt

Bei mir gibt’s nix zu holen,

liebes Hauptzollamt!

Meine Nerven ließen sich vor Verwaltung nicht verschonen,

und meine Händ‘ sind vom Putzen eben nicht wie Samt.

 

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Radioaktiver Zerfall? Manche Menschen setzen ihr Niveau ohne Grund zu gering an

Immer nur das Billigste kaufen;

Fernreisen ohne nachhaltigen Aspekt, anstatt zu saufen…

Fernab von andrem Bundeslag aus dem Kleinort, wo sogar ich mal ne Kläranlage habe mit besucht,

steigt er auf:  so manch kloartiger Gedanke oder Geruch.

 

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Der unbeschäftigte Beamte (Gedicht)

Manch Beamter ist nicht cool:

Sein Aussehen gefällt nicht, mancher hält ihn für schwul.

Geschmacklos mag sein Dresscode sein;

wenig gewandt seine Rede für das Ideal deren oder dein.

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Gedicht zum Abschied einer Schülerin

Jetzt ist die Grundschulzeit vorbei – Ihre Schülerin wird Sie vermissen!
Es ist daran, sich zu verabschieden, doch nicht leicht für ihr Gewissens Kissen:
Sie wird Sie irgendwann besuchen,
mit Ihrer neuen Klasse treffen – im Gepäck feinen Kuchen.

Für die Schülerin haben Sie was getan:
ihr Selbstwertgefühl gesteigert, gezeigt, wie man kämpfen kann.
Wenn‘s gehakt hat, haben Sie mit ihr geübt, gepaukt,
waren streng und haben geholfen – wir haben Zeit geraubt!

Sie haben stets mitgefiebert, mitgedacht,
als tolle Lehrerin Herzen entfacht!

Ihre ehemalige Schülerin liebte Ihre Art, wie Sie unterrichten,
wie sehr Sie an jedes Kind glauben – Kinder aus allen Schichten!
Dank Ihnen ist sie gern in die Schule gegangen,
hat Schwierigkeiten gemeistert – eines Tages unbefangen.

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Amtsbedingter Missbrauch (Gedicht)

Zahlreiche amtsbedingte Zwänge haben dich verfremdet –

du wurdest vom Amt missbraucht, zweckentfremdet.

Verbindungen mit Vorgesetzten und Kollegen

waren teils Fluch, oft auch ein Segen.

 

Du fühltest dich einer Disziplin verpflichtet,

hast manch schreckliche Wohnung gesichtet.

Das eigene Leben zu verdaun –

es war schwierig (wie Altes nicht im Neuen zu verstaun).

 

Prioritäten zu setzen, ist eine Lebensdisziplin –

viel leichter ist ein Besuch im Aquarium mit Delfin.

Jetzt hast du Zeit, dich mit dir selbst zu beschäftigen, wie’s andere mehr hatten.

Stell dich selbst dabei nicht in irgendwelche Schatten!

 

Image by Alexa from Pixabay

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Was behördliche Vorgaben aus uns machen – die Ungerechtbehandlung Selbstständiger (Gedicht)

Scheidung bedeutet für manche danach: „Du darfst nicht normal kommunizieren.“

Wird eine gerechte Entlohnung einer Leistung während der Scheidungszeit ohne Gegenleistung gefordert, muss sich keiner genieren.

Das Gefühl, das übrigbleibt: ne absolut fremde Anwaltskanzlei und ein nicht-vertrautes Gericht –

alle machen ein unverantwortliches Gesicht.

 

Leistet man zu viel oder tut Gefallen, vermutet manch einer Schwarzarbeit,

doch zur Bezahlung solcher Dinge ist oft keiner bereit.

Ok ist’s, mal Gratis-Hilfe im Bereich IT von nem Kumpel zu bekommen,

doch regelmäßiges dauerhaftes Putzen der Wohnung – da sind zu viel Zeit und Geld entronnen!

 

Gemacht gehört’s – warum sollt’s nicht derjenige tun,

der viel Kram um die Ohren hat und bei dem manch Beauftragungen ruhn?

Für Menschen, die ihr eigenes Ding machen wollen und gleichzeitig nicht alleine wohnen,

den wird der Sozialstaat jedoch leider nicht mit Ungnade verschonen.

 

In einer solchen Situation wirst du sehr einsam sein:

Jeder fürchtet die Gefahr, was falsches zu sagen, lässt dich lieber allein.

Schafft mehr Gerechtigkeit für selbstständige Personen,

die sich nützlich machen, tun, was gemacht gehört und weder Aufwand noch Mühe schonen!

 

Image by Mathias Müller from Pixabay

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Verbot des Wortes „Vorzimmer“ (Gedicht)

Handelt sich nicht um ein Zimmer etwa?

Besteht kein Recht, den Raum zu betreten sogar?

Ist der Mensch darin aufgrund dieser Bezeichnung irgendwann obdachlos,

steht nur vor der Türe bloß?

 

Bleibt ihm eines Tags ein entscheidender Zutritt verwehrt,

bleibt er für immer jemand, der „echte Zimmer“ verehrt?

Jeder Mensch benötigt genügend Respekt und Raum,

da sich sonst destruktive Energien anstaun.

 

Der Bürger öffnet ne Flasche Bier.

Damit hat er Recht: Das alte Wort passt nicht zum Jetzt und Hier!

Darum, lieber Bundestag:

Streiche das Wort, das kaum jemand mag!

 

(Ein Tipp von Germanistin Joana Dörfler)

 

Image by Mohamed Hassan from Pixabay

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„Das ist alles meins“ – über die nicht-professionelle Nutzung von Elster.de

Frau Kleisters Vorsatz, als sie in die USt-Pflicht kam:

Die Sache sie sich selbst vornahm!

Jeden Monat rechnete sie alles aus haarklein,

dann tippte sie die Zahlen ein.

 

Der Besuch der Seite wurd zur Gewohnheit gar:

Irgendwann konnte sie’s wunderbar.

Als Verwandte ihr jedoch berichteten, sie würden ihre Grundstücks-Steuer machen,

durch den Kopf gingen ihr allerhand Sachen:

 

Wie können plötzlich Privatleut da rein,

wo sie jeden Monat war, nachdem sie‘s sich ausgerissen hatte, das Bein?

Sie fand sie lustig: die Vorstellung, wenn jemand plötzlich versehentlich alles betrachten würd als seins sogar,

was der Staat für die Leut eingerichtet hat – für die große Schar.

 

Sie lachte sich krank,

kugelte sich mit pochendem Bauch, doch sie hielt sich zurück, denn zu verrückt war‘s auch.

Wofür andere brauchen Drogenkonsum,

staatliche Schikane kann sich wandeln mit der richtigen Vorgeschicht, wenn man mit den richtigen Leuten hat zu tun!

 

Was bei den meisten zu heimlichem Nasenbohren führt,

bringt Insider zum Lachen – teils ungeniert.

Warum heißt’s „Elster“, wenn man’s nicht mitnehmen darf oder stehlen?

Für Schikane ohne Spaß geht keiner arbeiten denn wählen.

 

Image by Steve Buissinne from Pixabay